Memmingen | Stadtmuseum

Thema: Deine Heimat – Meine Heimat

„Am Donnerstag, 2.11.2017 haben wir uns im Stadtmuseum Memmingen zum Filmworkshop ‚Meine Heimat – Deine Heimat‘ getroffen. Die Jugendlichen, die an dem Workshop mitgemacht haben, waren zwischen 15 und 18 Jahre alt. Am Anfang haben wir über das Thema Heimat geredet. Dabei haben wir spezifisch für jeden einzelnen besprochen ‚“was bedeutet für euch Heimat?“ und haben herausgefunden, dass es nicht wirklich eine Sache gibt, die für alle Menschen Heimat ist, sondern es können ganz unterschiedliche Orte, Personen oder auch Erinnerungen sein. Dann wurden wir noch von der Museumsleiterin Ute Perlitz im Museum herumgeführt und sie hat etwas über die Ausstellungen und Exponate erzählt.

Dann haben wir mit dem Thema Video angefangen und die verschiedenen Einstellungen kennengelernt, z.B. die Totale, die Nahe und die Halbnahe, die Amerikanische und dann noch die Detailaufnahme und dann über die Perspektiven also Blickwinkel im Film geredet. Zum Beispiel, dass man bei Politikern eine leicht nach oben gerichtete Kameraeinstellung macht, damit die Politiker mächtiger wirken. In Gruppen mit je 2 Leuten haben wir dann die Kamerafahrten und Perspektiven geübt und dann aus den Übungsaufnahmen einen eigenen Amateurfilm gemacht, ihn auch selber geschnitten  und am Schluss haben wir die Übungsfilme nochmal zusammen angeschaut.

In der Pause waren wir noch an anderen Orten, an denen das Stadtmuseum zurzeit Ausstellungen macht, der Zeitmaschine und der Kulturwerkstatt. Danach mussten wir einen Zettel machen, mit einem Storyboard. Beim Storyboard zeichnet man Einstellungen auf, mit den verschiedenen Gängen oder Fahrten und malt sie auch, damit man weiß, was man genau im Film haben will. Und damit kann man dann auch anfangen zu filmen. Vom ersten zum zweiten Tag hatten wir eine Hausaufgabe auf: Dass wir Filme machen sollten. Am zweiten Tag hatten wir dann Zeit, die Filmschnipsel zu verändern, zu schneiden oder auch noch andere Filme zu verwirklichen, die wir uns vorgenommen hatten. Jeder hat dann mit der Hilfe der Trainer vom JFF die einzelnen Filmstücke zu einem eigenen Clip zusammengeschnitten und die Moderatorstimme darüber gelegt. Zuletzt haben wir uns dann ein Intro überlegt, für das wir mehrere kurze Videos von uns, aus verschiedenen Entfernungen, gemacht haben, und haben Sachen über uns aufgeschrieben, unseren Namen, das Alter, einen Random Fact und einen Satz, was Heimat für jeden von uns ist, die dann in das Intro eingebaut wurden.

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Nici und Linus sind sehr nette Menschen. Es ist eine gute Gelegenheit, die man nutzen sollte.  Ich fand es überraschend einfach, einen Clip zu drehen, weil die beiden das gut erklärt haben. Ich hab Bock, wieder sowas zu machen und empfehle es allen, die die Möglichkeit dazu haben, mitzumachen.“  – Lorenz (Teilnehmender)

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Impressionen

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Ergebnis

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3 Gründe, warum man das Stadtmuseum Memmingen besuchen sollte:

  • Stücke der Fayencemanufaktur Künersberg sind im Museum ausgestellt
  • bestaune ein Stück Geschichte: Ausriss aus einem jüdischen Gebetbuch (Fundstück der Pogromnacht vom 10.11.1938 aus der Synagoge )
  • städtischen Sammlungen sind seit 1936 in Stadtpalais mit Rokokofassade aufbewahrt

 

Bildnachweis: Stadtmuseum Memmingen