Monthly Archives: Mai 2017

Memmingen | Stadtmuseum

Thema: Deine Heimat – Meine Heimat

„Am Donnerstag, 2.11.2017 haben wir uns im Stadtmuseum Memmingen zum Filmworkshop ‚Meine Heimat – Deine Heimat‘ getroffen. Die Jugendlichen, die an dem Workshop mitgemacht haben, waren zwischen 15 und 18 Jahre alt. Am Anfang haben wir über das Thema Heimat geredet. Dabei haben wir spezifisch für jeden einzelnen besprochen ‚“was bedeutet für euch Heimat?“ und haben herausgefunden, dass es nicht wirklich eine Sache gibt, die für alle Menschen Heimat ist, sondern es können ganz unterschiedliche Orte, Personen oder auch Erinnerungen sein. Dann wurden wir noch von der Museumsleiterin Ute Perlitz im Museum herumgeführt und sie hat etwas über die Ausstellungen und Exponate erzählt.

Dann haben wir mit dem Thema Video angefangen und die verschiedenen Einstellungen kennengelernt, z.B. die Totale, die Nahe und die Halbnahe, die Amerikanische und dann noch die Detailaufnahme und dann über die Perspektiven also Blickwinkel im Film geredet. Zum Beispiel, dass man bei Politikern eine leicht nach oben gerichtete Kameraeinstellung macht, damit die Politiker mächtiger wirken. In Gruppen mit je 2 Leuten haben wir dann die Kamerafahrten und Perspektiven geübt und dann aus den Übungsaufnahmen einen eigenen Amateurfilm gemacht, ihn auch selber geschnitten  und am Schluss haben wir die Übungsfilme nochmal zusammen angeschaut.

In der Pause waren wir noch an anderen Orten, an denen das Stadtmuseum zurzeit Ausstellungen macht, der Zeitmaschine und der Kulturwerkstatt. Danach mussten wir einen Zettel machen, mit einem Storyboard. Beim Storyboard zeichnet man Einstellungen auf, mit den verschiedenen Gängen oder Fahrten und malt sie auch, damit man weiß, was man genau im Film haben will. Und damit kann man dann auch anfangen zu filmen. Vom ersten zum zweiten Tag hatten wir eine Hausaufgabe auf: Dass wir Filme machen sollten. Am zweiten Tag hatten wir dann Zeit, die Filmschnipsel zu verändern, zu schneiden oder auch noch andere Filme zu verwirklichen, die wir uns vorgenommen hatten. Jeder hat dann mit der Hilfe der Trainer vom JFF die einzelnen Filmstücke zu einem eigenen Clip zusammengeschnitten und die Moderatorstimme darüber gelegt. Zuletzt haben wir uns dann ein Intro überlegt, für das wir mehrere kurze Videos von uns, aus verschiedenen Entfernungen, gemacht haben, und haben Sachen über uns aufgeschrieben, unseren Namen, das Alter, einen Random Fact und einen Satz, was Heimat für jeden von uns ist, die dann in das Intro eingebaut wurden.

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Nici und Linus sind sehr nette Menschen. Es ist eine gute Gelegenheit, die man nutzen sollte.  Ich fand es überraschend einfach, einen Clip zu drehen, weil die beiden das gut erklärt haben. Ich hab Bock, wieder sowas zu machen und empfehle es allen, die die Möglichkeit dazu haben, mitzumachen.“  – Lorenz (Teilnehmender)

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Impressionen

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Ergebnis

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3 Gründe, warum man das Stadtmuseum Memmingen besuchen sollte:

  • Stücke der Fayencemanufaktur Künersberg sind im Museum ausgestellt
  • bestaune ein Stück Geschichte: Ausriss aus einem jüdischen Gebetbuch (Fundstück der Pogromnacht vom 10.11.1938 aus der Synagoge )
  • städtischen Sammlungen sind seit 1936 in Stadtpalais mit Rokokofassade aufbewahrt

 

Bildnachweis: Stadtmuseum Memmingen

Schwabach | Stadtmuseum

Thema/Idee: Stadtjubiläum 900 Jahre Schwabach – Was ist für mich Heimat? Wo lebe ich?

Wir haben drei Tage im Stadtmuseum Schwabach Filme zum Thema „Unsere Fahrt in die Schule“ produziert. Als wir im Museum ankamen bekamen wir vom Museumleiter Tobias Schmid eine Führung durch alle Abteilungen des Museums.Dann haben wir auf großer Leinwand einen Teil der Serie: „Die gefährlichsten Schulwege der Welt“ angeschaut. Diese dienten uns als Vorlage und Inspiration für die eigenen persönlichen Filme. Als erstes haben wir dann einen Bogen mit Fragen zu unserem Schulweg bekommen, die wir bearbeiten mussten (Stationen auf dem Schulweg, Dauer des Weges, Zeitvertreib auf dem Weg,…). Außerdem bekamen wir Informationen zu den Themen Filmproduktion und Filmerstellungen. Als Hausaufgabe haben wir dann kleine Filme über unseren Heimweg und Besonderheiten über den Schulweg und den Ort aus dem wir kommen gedreht.Wir drehten und schnitten die Filme auf unseren Handys und auf iPads. Jeden Tag bekamen wir von unterschiedlichen Schüler_innen Kuchen gebacken. Ab dem 2. Tag haben wir die Filme aneinander geschnitten, vertont und fertig gestellt. Am 3. Tag haben wir alle Videos zu einem Ganzen zusammengeschnitten und die Präsentation geübt.

Was hat dir besonders an mobil im museum gefallen?

Kubilay: „Dass wir zusammen waren und jeder jedem half.“

Steffi: „Ich fand die Goldbox im Museum sehr schön“

Aaron: „Ich fand das Filmen und das Musikmachen cool.“

Niklas: „Es war eine kommunikative extravagante Location mit besonderen Vorzügen. Es war eine sehr schöne Erfahrung“

Sarah: „Es war mal etwas Anderes: Drehen und Schneiden und auch noch professionell. Das macht man ja sonst nicht so.“

Autor_innen: Kubilau, Yaren, Jonas

Stadtmuseum Schwabach – Trailer


Stadtmuseum Schwabach – Ausstellungstrailer

Presseartikel

Schwabacher Tagblatt | 5.8.2017 | „Den Schulweg im Film festgehalten“

20170804_Schwabacher Tagblatt

Impressionen

3 Gründe, warum man das Stadtmuseum Schwabach besuchen sollte:

  • es präsentiert in einer weltweit größten ausgestellten Sammlung über 10.000 Eier
  • erfahre, wie hauchdünnes Blattgold hergestellt wird
  • Ausstellungsbereich zur „Königlich Bayerischen Hofseifenfabrik“ im Museum erkunden

Amberg | Stadtmuseum

„Heimat. Das war der Leitfaden unserer drei Projekttage im Stadtmuseum Amberg. Mit Unterstützung der Projektleiter, Filip Pobocik (Filmemacher), Thomas Kupser (JFF) und Lisa Rutzmoser (JFF) aus München, der Projektkoordinatorin des Museums Julia Riß sowie in Begleitung unserer Kunstlehrerin Veronika Thomann, erstellten wir zu diesem Thema einen Kurzfilm. Nach einer knappen Vorstellung und Führung durch die Locations, sammelten wir unsere Ideen. Wir einigten uns auf eine Nachrichtensendung „Museum aktiv“, geführt von den Moderatorinnen Jasmin und Larissa alias Dr. Otto Künstler  und Herr Johann Knack. In kleinen Gruppen werden  die Teilnehmerinnen ihre Beiträge drehen. Nachdem geklärt wurde, welche Outfits und Gegenstände privat besorgt werden müssen, war der erste Tag schon vorbei.

Bereits am zweiten Tag begannen die Dreharbeiten, welche an diesem Tag fast vollständig fertiggestellt wurden. Dafür hat uns das Team aus München die Tablets, ergänzt durch weiteres Filmequipment zur Verbesserung von Ton und Licht zur Verfügung gestellt.  „Voll super“, wie es die 17 jährige Salomé formulierte. Trotz der Ausstattung gab es einige „Fails“, wie durch Teilnehmerinnen, welche die Kulisse stürmten, oder Schauspielerinnen und Kamerafrauen, die sich das Lachen verständlicher Weise nicht verkneifen konnten.  Dennoch konnte ein jedes Team am Ende des Tages gelungenes Filmmaterial präsentieren.

Der letzte Tag war hauptsächlich nur noch schneiden und ein paar rechtliche Dinge. „Informativ, abwechslungsreich, jedoch anstrengend, das alles zu Filmen, auch die Schneidearbeit ist viel schwerer als erwartet. Generell bin ich aber froh mit diesem Film Jugendlichen das Museum und die Heimat des vergangenen  Ambergs unterhaltsam zu zeigen und nicht immer zu trocken“, berichtete uns die 17 jährige Jenna als wir sie zu den drei Tagen befragten. Es herrschte allgemein ein freundliches Klima zwischen den Schülerinnen der neunten und elften Klassen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums und auch beim täglichen Mittagessen saßen alle zusammen und hatten viel Spaß miteinander. Alle waren mit Freude und Enthusiasmus dabei.“

Text von Larissa und Carmen

Die Präsentation der Ergebnisse findet vorraussichtlich am 14.09.2017 statt. Für nähere Informationen kontaktieren sie bitte das Stadtmuseum Amberg.

Museumstrailer

Presseartikel zum Projekt

Mittelbayerische Zeitung | 26.09.2017 | Museum erwacht im Video dauerhaft zum Leben

http://www.mittelbayerische.de/region/amberg-nachrichten/museum-erwacht-im-video-dauerhaft-zum-leben-20847-art1566199.html

Focus | 14.07.2017 | „Historischer Alltag“ im Zoom von Smartphone und Tablet-PC

focus

http://www.focus.de/regional/bayern/stadt-amberg-historischer-alltag-im-zoom-von-smartphone-und-tablet-pc_id_7357641.html

Mittelbayerische Zeitung | 14.07.2017 | Mit Handy und Tablet zurück ins Leben der Uroma

Mittelbayerische_2017-07-17_Montag

http://www.mittelbayerische.de/region/amberg-nachrichten/mit-handy-und-tablet-im-leben-der-uroma-20847-art1541237.html

Amberger Zeitung | 25.07.2017 | Als es noch kein Tablet gab

2017-07-25_AZ_Mobil-im-Museum

Impressionen

3 Gründe, warum man das Stadtmuseum Amberg besuchen sollte:

  • beinhaltet eine der ältesten Stadtapotheken in Bayern
  • komplett eingerichtete Modistinnenwerkstatt zu besichtigen
  • ein Stadtgerichtssiegel aus Messing von 1356 ist das älteste stadtgeschichtliche Objekt des Museums

Beitragsbild: © Stadtmuseum Amberg, Foto: Wolfgang Steinbacher

 

Bamberger Land | Bauernmuseum

Thema: Mein Lieblingsplatz | Kreative Natur- und Filmwerkstatt im Bauernmuseum

Wo ist mein Lieblingsplatz im Bauernmuseum? Diese Frage stellten sich die 20 Kinder während der Ferienabenteuerwoche und antworteten darauf mit einem überraschenden Filmprojekt.

Nach Einblicken ins Museum kamen die Ferienabenteuerkinder zu Wort. Lebendige Interviews – ob in der Küche, beim Wettmelken, während der Steinmetzarbeiten oder des Weidenhäuschenbaus – lassen erahnen mit wie viel Spaß und Engagement alle bei der Sache waren.

Die Besucher des Museums erhalten durch den Film ein eigenes Bild über unser vielfältiges und spaßiges Angebot – aus der Sicht der Kinder.

Das Ergebnis wurde bereits vor großem Publikum gezeigt (Gesundheitsministerin Melanie Huml, Landrat von Bamberg Johann Kalb, Oberbürgermeister von Bamberg Andreas Starke ,…) und zauberte allen Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht und zum Schluss einen tobenden Applaus.

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3 Gründe, warum man das Bauernmuseum Bamberger Land besuchen sollte:

  • genieße fränkisches Essen in Museumsgasthof Schmaus
  • Museum beinhaltet Reste des Vorgängerbaues aus der Zeit um 1673
  • verweile im Museumsgarten mit einem „Sinnenfeld“ und Kräutermosaik