Monthly Archives: November 2015

Passau | Museum Moderner Kunst

Thema: Ankommen in der Fremde – Ankommen in Passau

mobil im museum war zu Gast in der „Dreiflüssestadt“. Dort befindet sich das Museum Moderner Kunst, welches sich besonders der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts widmet. 14 Jugendliche mit Fluchthintergrund haben ende März 2016 Clips zum Thema „Ankommen in der Fremde – Ankommen in Passau“ gedreht. Dabei kamen vier unterschiedliche Clips heraus, bei welchen sie Passau aus ihrer ganz eigenen Perspektive zeigen.

Hier der Trailer dazu:

Am Projekt beteiligt

Medienfachberatung des Bezirksjugendring Niederbayern http://medienfachberatung.de/

Wissenswertes

Stadt: Passau

Bezirk: Niederbayern

Einwohner: 49.952

3 Gründe für das Museum

1. Der Architekt Hanns Egon Wörlen hat Ende der 1980er Jahre den Gebäudekomplex erworben und denkmalgerecht saniert. Das Haus hat original Passauer Decken und einen schönen mediterranen Lichthof.

2. Seit Gründung des Hauses wurden bisher über 200 überregional beachtete Ausstellungen von den verschiedensten Künstler_innen präsentiert.

3. Das Museum bietet sogar sogenannte „After Work“ Führungen an – Kunst konzentriert in 30 Minuten. Daneben gibt es auch literarische Führungen und Ferienprogramm Aktivitäten

 

Deggendorf | Stadtmuseum

Thema: Fuadgehen früher und heute

Die mobil im museum-Tour 2015/2016 macht auch im Deggendorfer Kulturviertel Halt . Dort gibt es das Stadtmuseum, das neben der Vor- und Frühgeschichte der Stadt oder dem Thema Markt und Handel auch den Aufbau einer echten alten Apotheke in der Ausstellung zeigt! In Zusammenarbeit mit dem Deggendorfer Stadtmuseum und dem P-Seminar des Comenius Gymnasiums steht der MIM-Workshop ganz im Zeichen des „Fuadgehens“ (Niederbayr. „ausgehen“). Hierbei wird der Fokus auf den Vergleich verschiedener Generationen gelegt: Wie unterscheidet sich damalige Fuadgehen vom heutigen Fuadgehen? Gibt es vielleicht mehr Gemeinsamkeiten als man denkt? War früher tatsächlich alles besser?

Im Rahmen des Workshops wurden bereits fleißig die Stifte geschwungen und Fuadgeh-Geschichten zuerst aufs Papier und dann aufs iPad gebracht. Außerdem wurde das Interviewen geübt, denn es gibt keine besseren Informationen über das Fuadgehen, als von Zeitzeugen, die selbst dabei waren!

12733447_776555859143779_2474132454877795985_n 12744089_776592709140094_6387913895553159872_n

 

Interview mit dem bekanntesten Wirt Deggensdorfs „Otto“

Wissenswertes

Stadt: Deggendorf

Bezirk: Niederbayern

Einwohner: 31.886

Drei Gründe, warum sich ein Besuch im Deggendorfer Stadtmuseum auf jeden Fall lohnt:

1. Das Museum bietet über 10.000 Exponate!

2. Wie haben unsere Großeltern früher eingekauft? Von den Produkten über die alte Handwage bis hin zur Registrierkasse findet ihr einen original „Tante Emma Laden“.

3. Das Museum hat neben den Dauerausstellungen auch ständig wechselnde Programme wie zuletzt die „Art on Board“ Skateboard-Kunst Ausstellung. Mehr dazu seht ihr im Video:

 

 

Nürnberg | DB Museum

Bahnfahren früher und heute

Zehn Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Löhe-Mittelschule produzierten einen Ausstellungsfilm zur Geschichte des Reisens. Betreut wurde das Projekt von der Museums-pädagogin Jenny Müller und von Klas Thurn vom Medienzentrum Parabol. Zuerst wurden die Schülerinnen und Schüler in das Thema eingeführt. Jenny Müller führte die Gruppe durch die für das Reisen interessanten Teile des Museums. Die Anfänge des Reisens für eine größere Bevölkerungsgruppe ist dem Massenverkehrsmittel Eisenbahn zu verdanken. Nach der Einführung in das Thema und der Führung diskutierte die Gruppe über das Filmkonzept. Die Schülerinnen und Schüler wollten selbst vor der Line agieren und möglichst wenig über einen Kommentar darstellen, sondern in kleinen Dialogszenen sich vor den Exponaten unterhalten. Ein weiterer Vorschlag war es, Interviews mit Reisenden im Nürnberger Hauptbahnhof zum Thema zu machen. Die Schülerinnen und Schüler teilten sich in zwei Gruppen. Die eine Gruppe erarbeitete das Filmkonzept mit den Dialogen vor den einzelnen Museumsstationen. Die andere Gruppe überlegte sich Interviewfragen, die sie den Reisenden im Bahnhof stellen.

Neben dem Erstellen eines kleinen Filmes mit Planung, Durchführung und Schnitt fand die Gruppe auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Reisen sehr interessant.

DSC_0004 DSC_0008 DSC_0012 DSC_0016 Sequenz 1 01013621 Sequenz 1 01021024 Sequenz 1 01022219 Sequenz 1 01035400

3 Gründe für das Deutsche Bahn Museum

  1. Die erste Fahrt der deutschen Eisenbahn fand auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth statt – das Museum befindet sich also direkt in historischer Lage.
  2. Im „Modellarium“ können ganze 2000 Eisenbahnmodelle bestaunt werden – von historischen Fahrzeugen im Maßstab 1:5 bis hin zum kleinsten Modell, einer Lok im Miniformat 1:700.
  3. Auf dem 15.000 Quadratmeter großen Freigelände stehen 40 Originalfahrzeuge. Hier zeigt das Museum, wie sich die Bahn in den letzten 180 Jahren verändert hat. Ausprobieren erwünscht!

Wissenswertes

Stadt: Nürnberg

Bezirk: Mittelfranken

Einwohner: 501.072

Abenberg | Klöppelmuseum

Thema: How to Klöppel

Die Teilnehmer_Innen waren zum Teil aus der Abenberger Klöppelschule oder hatten einfach Lust das Abendberger Klöppelmuseum besser kennenzulernen. Gedreht wurden drei unterschiedliche Tutorials „How to Klöppel“, in denen die Jugendlichen das Traditionshandwerk Klöppeln auf ihre ganz eigene Art und Weise erklären.

 

Presseartikel

Wissenswertes

Stadt: Abenberg

Bezirk: Mittelfranken

Einwohner: 5492

3 Gründe für das Abendberger Klöppelmuseum

1. Es gibt handgeklöppelte Fächer, Umhänge, bodenlange Kleider und vieles mehr aus feinster Klöppelspitze zu bewundern.

2. Auch die harten Arbeitsbedingungen der Abenberger Klöpplerinnen werden thematisiert.

3. Do it yourself! Im Museum könnt ihr selbst Hand anlegen und das Klöppeln lernen.

Wir sagen: „An die Klöppel, fertig, los!“ und freuen uns auf den Workshop

 

 

 

Ottobeuren | Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth

Thema: „Nachrichten aus dem Museum“ – Ministranten auf Sendung

„Ministranten aus Ottobeuren trafen sich zum Projekt mobil im museum im Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth. Das erste Treffen fand am 26.2.16 statt, wo wir unsere ersten Ideen ausgetauscht und die Vorgehensweise besprochen haben. Profis aus München unterstützten uns und zeigten uns im zweiten Treffenam 11.3.16 den Umgang mit den Tablets, mit welchen wir filmten. An diesem Tag teilte sich die Gruppe in drei kleinere Gruppen auf, die verschiedene Themen für das Projekt sammelten. Die Museumspädagogen Frau Brunner und Herr Sommer führten uns an diesem Tag auch durch das Museum, in welchem später auch unsere Clips präsentiert werden. Anschließend konnten wir mit den iPads üben. Das nächste Treffen war am 29. und 39. April geplant. Bis zu diesem Treffen sollte jede Gruppe weiter an ihren Beiträgen arbeiten. An den beiden Tagen drehten wir das restliche Filmmaterial fertig, machten Interviews mit Passanten, Diether Kunerth und Oberministrant Benjamin, nahmen die Moderation auf und gestalteten ein eigenes Intro für unsere Nachrichtensendung.“

 

 

Bilder der Präsentation am 6. Mai 2016

Foto 06.05.16, 18 00 57 Foto 06.05.16, 18 17 12 Foto 06.05.16, 18 01 11

 

Am Projekt beteiligt

Museumspädagogen des Museum für zeitgenössiche Kunst Diether Kunerth

Wissenswertes

Stadt: Ottobeuren

Bezirk: Schwaben

Einwohner: 8137

3 Gründe für das Museum:

  1. Wechselnde Ausstellungen zeigen verschiedene Themenschwerpunkte des Künstlers Dieter Kunerth, der selber in Ottobeuren wohnt. Er ist bekannt für Malerei, Skulpturen, Grafiken, Collagen, Materialkunst, Aquarell und dem von ihm entwickelten land-light-painting. Seine Werke können dabei auch schonmal 10 Meter lang und 3 Meter hoch sein…
  2. Im Museum gibt es die Möglichkeit, an der Kunstwerkstatt teilzunehmen, um der Kreativität freien Lauf zu lassen! Die Kunstwerkstatt ist ein kreatives Mitmachangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei dem jeder selbst die Möglichkeit hat, zur Künstlerin oder zum Künstler zu werden.
  3. Es gibt ein Kombiticket, mit dem man auch die prächtige Basilika von Ottobeuren besuchen kann – und der sollte man ebenfalls unbedingt einen Besuch abstatten!

Bad Königshofen | Schranne

Thema: Heimat

16 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren haben in zwei Tagen in der Schranne, einem archäologischen Museum im malerischen Bad Königshofen, zum Thema Heimat gefilmt.

Inspiriert vom lebendigen Museum und unterstützt von dem Medienpädagogen Ulrich Tausend, der Cutterin Myriam Ohrwaschel und dem Medienkünstler Matthias Fritsch haben sie den Ort nach Spuren von Heimat durchsucht. Die Fundstücke waren sehr unterschiedlich. Eine Gruppe stellte die Schattenseiten von „Bad Kön“ dem malerischen historischen Stadtkern gegenüber. Dabei stellten sie fest, dass sie selbst oft in die nicht so schönen Bereiche ausweichen, da sie dort nicht von Erwachsenen beaufsichtigt werden. Eine andere Gruppe behandelte augenzwinkernd in „Invasion der Senioren“ den Konflikt zwischen jung und alt im Kurort, denn in ihrer Heimat stehen einem Kindergarten vier Altersheime gegenüber und die älteren Menschen fühlen sich durch die lebendige und laute Jugend häufig gestört. Andere Filme befragen die Bewohner von Bad Königsdorf danach, was für sie Heimat bedeutet und stellten die Stadt möglichen Besuchern vor.

Alle fünf Filme wurden unter Beisein der Presse präsentiert und verbleiben in einem digitalen Bilderrahmen in der Schranne.
Hier noch einen Zeitungsartikel dazu: Mainpost | 11. August 2015 | „Was der Jugend die Heimat bedeutet“

3 Gründe für Die Schranne

  1. Die Schranne, in der sich das Museum befindet ist ein ehemaliger Getreidespeicher des Klosters Wechterswinkel
  2. Das Gebäude ist ein Schüttbau mit fünf Böden. Drei der Stockwerke sind für die Dauerausstellung vorgesehen.
  3. Es gibt eine Steinzeitwerkstatt. Diese Einrichtung ist besonders für Schulklassen und Gruppen eine besondere Attraktion.

Wissenswertes

Stadt: Bad Königshofen

Bezirk: Unterfranken

Einwohner: 5984