Monthly Archives: September 2014

Oberschönenfeld

In Zusammenarbeit mit der Dr.-Jaufmann-Mittelschule in Bobingen hat im Zeitraum vom 22. bis 26. September der mobil im museum Workshop stattgefunden. Am ersten Tag wurde die Dauerausstellung „Vom Wohnen auf dem Land“ und die Sonderausstellung „Verschwundene Dinge von A bis Z“ besucht, um Anregungen zu sammeln. Anschließend wurden Konzepte zum Thema „Heimat“ entwickelt, um diese anschließend in kurzen Handyclips filmisch umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse bearbeiteten das Material, wodurch letztendlich drei Clips fertiggestellt werden konnten.



Durchgeführt und organisiert wurde das Projekt von der Medienstelle Augsburg des JFF e.V., der Medienfachberatung Schwaben des Bezirks Schwaben, dem Schwäbischen Volkskundemuseum Oberschönenfeld des Bezirks Schwaben und dem Kunstpädagogen Achim Sauter.

 

Eberswalde

Am 13. und 14. Oktober 2014 fand im Museum Eberswalde der mobil im museum Workshop mit 10 Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren statt. Die Kleinstadt Eberswalde liegt ca. eine Autostunde nördlich von Berlin. Das Museum der Stadt wurde nach kompletter Sanierung erst im Mai diesen Jahres wiedereröffnet.
Nach einer kurzen Projektvorstellung starteten die Jugendlichen, mit Tablets und Smartphones ausgestattet, in vier Teams mit einer Tour durch die runderneuerte Sammlung des Heimatmuseums. Die Technik verstand sich von selbst und so filmten und fotografierten die Jugendlichen allerlei spannende Objekte. Anschließend ging es an die Entwicklung einer eigenen Filmidee, wofür das Museum den idealen kreativen (Frei)Raum bot. Doch letztlich waren es nicht die historischen Ereignisse oder Dinge, die die Jugendlichen zeigen wollten, sondern ihr Lebensgefühl, ihren Humor und zwischen den Zeilen auch sich selbst. Denn die Teilnehmenden hatten eine bewegende Biografie.
In den Clips sind historische Gebäude, Kunst und Denkmäler oder auch der Marktplatz von Eberswalde zu sehen. Sie waren die Kulisse für die kleinen aber feinen Auftritte der Gruppen und zugleich Grundlage für einige gelungene Montagen. Aus Sicht des Projektleiters Julian Kulasza (mediale pfade) gelang es zum einen die Jugendlichen über die kreative Nutzung ihrer mobilen Geräte für Geschichte und Kultur ihrer Heimat(Stadt) zu sensibilisieren. Zum anderen waren der Spaß bei den Videodrehs und die Stärkung des Selbstwertgefühls der Jugendlichen, der eigentliche Erfolg des Projekts.








Organisiert und durchgeführt wurde der Workshop von Mediale Pfade.

Neuendettelsau

13 Jugendliche, zwischen 12 und 23, aus Neuendettelsau, Syrien und Frankreich nahmen an dem zwei tägigen Mobile Clip Projekt im Rahmen des Ferienprogramms im Löhe-Zeit-Museum teil. In einer gemütlichen Kennenlernrunde wurde den Jugendlichen das Projekt und die Thematik „Heimat“ von den Medienpädagogen Thomas Kupser und Joachim Leitenmeier näher gebracht. Der gebürtige Franke und Mundartautor Günther Hießleitner erläuterte seine Beweggründe und Themen für seine Fränkische Poesie. Die Multikulturelle Gesellschaft von Neuendettelsauern war begeistert.

Im Anschluss wurden Grundlagen für die eigene Motivation bei der Filmarbeit herausgearbeitet: Was ist mir wichtig? Ist das meine Geschichte? Habe ich etwas zu kritisieren? Was regt mich auf? Was ist mir fremd? Was ist interessant? Bevor der eigentliche Dreh begann, gab es noch eine sehr abwechlungsreiche Führung von Walther Hacker, dem Museumdirektor, durch die Räume des Museums.

Nun begann die „Greadife“ (fränkisch für kreative) Arbeit. Jeder überlegte sich „eine Geschichte, die in Neuendettelsau erlebt wurde, oder über eine Person in Neuendettelsau“. Nun wurden die Ideen in Kleingruppen verfilmt und auf Wahrheitsgehalt überprüft. Die Ergebnisse von Mundartgedicht bis Nachrichten können hier bewundert werden.

 

 

Das Projekt fand in Kooperation mit dem Löhe-Zeit-Museum und dem Jugendzentrum Neuendettelsau statt.

Döbeln

Heimat + Geschichte = Filmworkshop

Unter dem Motto „Mobil im Museum“ fand vom 14. bis 16. August 2014 in den Räumlichkeiten des Treibhaus e.V. Döbeln ein Filmworkshop statt, bei dem mit Tablets Clips zum Thema „Heimat“ u.a. im Schulmuseum Ebersbach, produziert wurden. Zu Beginn wurde eine Einführung in die Filmproduktion gegeben: Einstellungsgröße, Perspektive, Filmen mit Tablets und der App „FilmicPro“, Sehgewohnheiten, Filmmontage und Tontechnik waren Bestandteil. Nachdem die TN ihren eigenen Übungsfilm selbstständig produziert hatten, wurden diese analysiert. Die gesamte Gruppe kannte nun den „typischen“ Workflow einer Filmproduktion und ging an die Konzeptionsarbeit. Dabei wurden 4 Filme „gescriptet“ und produziert. Die Filme sprechen für sich.

Trailer AG Geschichte

Back to the roots

Garten Stadt Heimat

Heim Art

Heimat ist kein Ort

 Impressionen vom Workshop

 

Durchgeführt wurde der Workshop in Zusammenarbeit mit dem Medienkulturzentrum Dresden e.V. und der AG Geschichte aus Döbeln. Mit Unterstützung von Heimatmuseum Döbeln und Schulmuseum Ebersbach.

Bad Königshofen

Im ersten Stock der Schranne, einem Archeologischen Museum im wunderschönen Zentrum von Bad Königshofen (Region Grabfeld) trafen sich 12 Jugendliche, ein Künstler und zwei Medienpädagogen um Clips zum Thema Heimat zu erstellen. Erstmal stellten wir uns alle vor und diskutierten mit Peter Picciani über Heimat und Kunst um einen Einstieg in das Themenfeld zu finden. Anschließend wurde in drei Gruppen die Dramaturgie der Clips besprochen um dann, gestärkt durch einen Hamburger am Marktplatz, die Idee in zweiminütigen Clips umzusetzen. Am zweiten Tag stellten wir die Dreharbeiten fertig. Nach dem Schnitt konnte die Präsentation, mit nur einer halben Stunde Verspätung, beginnen. Die Ergebnisse, ein Episodenclip, ein Trailer und ein „Musikvideo“ können im Digitalen Bilderrahmen in der Schranne und hier bewundert werden.

Drei Freundinnen

BÄD KÖN – Stadt des Verbrechens

Leave Alone

Ein Artikel vom 12.09.14 aus der Mainpost zum Projekt hier

„Spaß wurde mit Lernen verbunden beim zweitägigen Filmworkshop für Jugendliche ab 12 Jahren, …“

Hier einige Impressionen vom Projekt

 

Durchgeführt wurde der Workshop vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Kooperation mit Jukunet.de